Webseite f√ľr bekannten erstellt - jetzt Abmahnung

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Re: Webseite f√ľr bekannten erstellt - jetzt Abmahnung

Beitrag von Tomte vom Dach am Di 20. Aug 2013, 14:54

Grunds√§tzlich (rechtlich) ist das das Problem zwischen "ihr" als Medieninhaberin und Getty (Urheberrechtsfrage). Sie kann Getty nicht einfach an dich weiterleiten, das funktioniert rechtlich nicht (Getty w√ľrde dann den Falschen "klagen" und abblitzen).
Wenn "sie" letztendlich davon einen Schaden hat kann sie den bei dir hinterher als m√∂glicher "Verursacher" (schlechte Beratung, fahrl√§ssige Handlung, etc.) zur√ľck holen. Das ist dann eine rechtliche Sache zwischen dir und ihr (Produkthaftung).

Jenseits davon:
Getty / Anwälte schicken Drohbriefe von sachlich bis unseriös, aber klagt bisher nicht ... was zu tun ist muss letzlich sie entscheiden ...
‚Ästignorieren? (rechtlich gef√§hrlich)
‚Äď Verhandeln und einigen (Getty freut sich, Ziel erreicht)
‚ÄstUnterlassungserkl√§rung, in Zukunft gut aufpassen (sonst gef√§hrlich!) und weitere Drohbriefe ignorieren (Getty wird's irgendwann zu anstrengend und sie geben auf)

Ich als Kunde von dir w√ľrde zu einem Rechtsanwalt gehen und eine modifizierte Unterlassungserkl√§rung erstellen lassen und damit Getty abblocken.
Dann mit dem Anwalt abkl√§ren was von den entstandenen Anwalts-Kosten an dich weitergegeben werden kann, falls du f√ľr die nicht-lizenzierte Abbildung verantwortlich bist, und dir eine Rechnung stellen.


Das mag etwas "b√∂se" klingen, aber ein gro√ües Problem im Bereich Mediengestaltung ist eben, dass viele Leute nicht in allen Belangen sauber arbeiten (Rechte und Pflichten des Anbieters und Kunden, klare Verantwortlichkeiten, Lizenzen, ...) und so Angebote stellen k√∂nnen, die ein ‚Äď auch rechtlich sauber agierender ‚Äď Konkurrent nicht halten kann. Wenn ich knappst kalkuliert angeboten habe, gehe ich notgedrungen ab und an den Weg des geringsten Widerstandes, und statt den Kunden mit Lizenzfragen zu behelligen (kostet Zeit und Nerven, grade bei solchen Kunden) nehm ich dann halt mal eben ein Bild (oder Font oder ...) aus dem Netz.
Dass diese Vorgehensweise dann √ľber kurz oder lang irgendwo aneckt, ist eine "gerechte" Konsequenz daraus.

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