Gerichtsverfahren steht kurz bevor, PicScout/Dig. Hausrecht

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Re: Gerichtsverfahren steht kurz bevor, PicScout/Dig. Hausrecht

Beitrag von Gast am Fr 10. Okt 2014, 11:19

Schade das der Eröffnungsautor viel in seinem Blog verspricht aber leider keine weiteren Informationen zum Stand der Dinge veröffentlicht.

War der Einsatz der Software tats√§chlich korrekt? Gibt es sonst Hinweise wie gegen derartige Methoden vorgegangen werden kann? Da ja scheinbar internationales Recht und nationales Recht nicht korrespondieren und √ľbereinstimmende Aussagen t√§tigen?

Liebgruß Dietmar

Re: Gerichtsverfahren steht kurz bevor, PicScout/Dig. Hausrecht

Beitrag von Neugieriger Gast am Mo 10. Mär 2014, 23:04

......... und?
Hat das Gerichtsverfahren jetzt stattgefunden?
Was ist dabei herausgekommen?

Danke f√ľr die Auskunft

Re: Gerichtsverfahren steht kurz bevor, PicScout/Dig. Hausrecht

Beitrag von gehoertUnterstuetzt am Mo 28. Okt 2013, 09:22

die initiative und courage des kollegen geh√∂rt unterst√ľtzt! ein problem des internets und den damit verbundenen ausw√ľchsen ist, dass es immer alles gratis geben (muss)! ich hab gerade 10,- gespendet ...

Re: Gerichtsverfahren steht kurz bevor, PicScout/Dig. Hausrecht

Beitrag von WillKlarheitVorGericht am So 27. Okt 2013, 22:06

Ich habe jetzt ein Spendenlink √ľber PayPal er√∂ffnet:
https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?c ... 8Q9AFQQHXC
F√ľr alle die mich seri√∂s unterst√ľtzen m√∂chten schon jetzt vielen Dank! Ich werde regelm√§√üig hier im Forum vorbei schauen und einen aktuellen Status zum Fall und zur Spendensumme abgeben.
Wer genannt werden möchte, der schreibt bitte mich an bzw. postet in diesem Beitrag.

Was passiert wenn ich das Geld nicht (mehr) ben√∂tige? Ich habe so etwas noch nie gemacht. Ich w√ľrde es dann der Kinderhilfe spenden: https://www.kinderhilfe.de/ und euch den Gesamtbetrag nennen.

P.S: @Admin dieses Forums. Du kannst dich gerne bei mir melden, falls jemand denkt ich wäre nicht "echt" oder so etwas in der Art.
Gr√ľ√üe

Gerichtsverfahren steht kurz bevor, PicScout/Dig. Hausrecht

Beitrag von WillKlarheitVorGericht am So 27. Okt 2013, 21:41

Hallo zusammen, leider kann/darf ich derzeit nichts konkretes zum Inhalt sagen, die Sache ist etwas komplizierter und es geht nicht nur um ein Bild, sondern eher um ein Bildobjekt das Teil vieler Bildobjekte im Bild ist. Ich ben√∂tige sehr eure Unterst√ľtzung im Hinblick auf Recherchen/Hintergrundwissen. Wer ebenso Interesse an einem richterlichen Spruch hat, dann w√§re ich einer Spende/Schenkung nicht abgeneigt um nicht das ganze Ding aus eigener Tasche zu finanzieren. Mir geht es nicht um einen Gesamterfolg und einer 100% Erfolgsquote vor Gericht, dass werde ich wohl nicht erreichen. Wenn ich aber in Teilaspekten wie dem "digitalen Hausrecht" und "PicScout zur illegalen Beweisermittlung" Recht bekomme, dann kann das wom√∂glich die Abmahnlandschaft in Deutschland ver√§ndern. Das ganze wird wohl teuer werden. Ich stehe kurz vor einem Gerichtsverfahren (Einladung ist schon da) vor einem Landgericht und das Verfahren haben sehr bekannte Abmahnanw√§lte eingeleitet. Die Kosten belaufen sich in I. Instanz auf ca. 5000 ‚ā¨.

Ungeachtet der Tatsache ob ich nun etwas falsch gemacht habe, oder nicht (was ich nat√ľrlich so √ľberhaupt nicht sehe und auch kein schlechtes Gewissen habe. Ich habe nichts illegales getan), m√∂chte ich einen klaren richterlichen Spruch zu den folgenden Themen erreichen.
Die meisten Richter verstehen nicht was in unserer modernen Welt passiert und berufen sich nur auf den Urheberschutz und verschlie√üen die Augen vor unserer digitalen Welt. Die Art und Herkunft der Beweisf√ľhrung scheint √ľberhaupt nicht ber√ľcksichtigt zu werden, aber genau das ist die Vorgehensweise der Abmahnanw√§lte.

1) Es wurde PicScout zur Beweisf√ľhrung eingesetzt: Gerade in Zeiten von Spionagesystemen wie PRISM und anderen Systemen mit massiven Datenschutzverletzungen geht es mir um die Frage, ob die Verwendung von PicScout (einer israelischen Firma) zur Beweisf√ľhrung legal ist, oder bedienen sich die Abmahnanw√§lten einer illegalen Software/illegalen Vorgehensweise zur Beweisbeschaffung.
Eine einfache Erklärung des PicScout CEOs kann nicht als Beweismasstab dienen.
2) Digitales Hausrecht: Mir war es absolut nicht m√∂glich den "Bot" zu fassen, da dieses Tool zwar das Verhalten eines Bots hat und st√§ndig wieder kommt, aber ich kann den Bot nicht √ľber die robots.txt/Access list fassen da dieser sich als "Client" tarnt und von verschiedenen IP Adressen ausgef√ľhrt wird.
>> Ich br√§uchte mehr Details, Logfiles/Protokolle / Experten Know-How um den PicScout Bot dem Gericht zu erkl√§ren. Der PicScout Bot rast einfach √ľber die Webseite und schert sich einen "Dreck" um das digitale Hausrecht.
>>Wie heisst der PicScout Client bei euch? Von welchen IPs kommt er?
>> Alleine schon die Tatsache das sich PicSCout nicht als Bot "outet", lässt schon zu erkennen geben, dass man dies genau nicht will um den Webseitenbetreiber um sein digitales Hausrecht zu bringen.
3) Habe ich immer den Eindruck, dass nach dem "Schn√ľffellauf" Lauf von PicScout sich die Webserverattacken mehren. Zieht sich vielleicht der PicScout Bot noch viel mehr Daten und sammelt diese? Ich verlange zur Beweisf√ľhrung eine Offenlegung des Quell-Codes von PicScout! Ich denke es werden viel mehr Daten als nur Bilder abgegriffen
4) Greift sich PicScout w√§hrend der Analyse/Schn√ľffelei auch Bilder ab die von uns als Urheber stammen? Warum d√ľrfen die unsere Bilder downloaden?
5) Bei mir wurde ein Bildobjekt im Bild gefunden. Das Bild als Gesamtkomposition habe ich vor Jahren als einen Werbekit/Boxshots von einem Hersteller erhalten. Leider ist diese Firma mit dem Produkt nicht mehr auf dem Markt und es gibt auch keine Ansprechpartner mehr. Diese hatte aber damals beworben alle Rechte zu haben/ zu besitzen. Was hätte ich den noch tun können? Es ist heutzutage niemanden möglich den Urheber eines Bildobjektes im Bild ausfindig zu machen.
Wo ist denn bitte die absolute Grenze erreicht? Wenn ich ein Bild habe, das besteht aus Bäumen, Himmel, Sonne, Vögel, Rasen, Häuser und sonstigen Objekten, oder ein Boxshot einer Grafikkarte mit vielen Bildobjekten...dann ist das als Mensch unmöglich festzustellen. Woher sollte ich denn bitte Wissen unter welchem Namen und von welchem Urheber die einzelnen Bildobjekte kommen? Gerade in unserem digitalen Zeitalter?
Das sind aber nunmal Informationen die von den Hersteller kommen. Stellt euch doch die Auswirkungen vor. Wenn die Sache eindeutig nur das Bild des Urheber wäre, dann bin ich vollkommen mit dem Urhebergesetz im Einklang, es muss aber auch eine zumutbare Grenze geben.

Ich w√ľrde mich auch sehr freuen, wenn es Menschen mit Verbindungen zur Presse/ Bundestagsabgeordeten gibt denen meine Geschichte und mein Fall interessiert und mithelfen k√∂nnten dies Publik zu machen. Ich bin der Meinung, in meinem Fall geht es um das organisierte Gesch√§ft der Abmahnanw√§lte Umsatz zu generieren und nicht um den Urheberschutz selbst.

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